Bilder Hunde im Krieg

Relief einer unrealistisch riesigen Dogge aus Assyrien.  Das Relief wurde vom Briten Henry Rawlinson in Birs Nimrud gefunden.

Wandgemälde in Zunzgen (Baselland)

Wandgemälde in Laufen (Baselland)

Lithographie von Nicolas-
Toussaint Charlet (1792 - 1845), zu der die Legende gehörte:

A bien dire, ce qu’il y a de meilleur
dans l’homme c’est le chien.
Übersetzt: Das Beste an den Menschen sind seine Hunde.

Sanitätshund mit Bepackung aus dem Jahr 1903. Der Collie stammte aus der Zucht von Jean Bungartz, einem der führenden Köpfe beim Aufbau des deutschen Sanitätshundekorps.

1. Weltkrieg: Ein österreichischer Verwundeter wird evakuiert. Sein Leben verdankt er dem Sanitätshund, der ihn aufgefunden hat.

Ein französischer Sanitätshund trauert am Grab eines gefallenen Kameraden.

Die französischen Offiziere Louis Moufflet und René Haas rekrutierten über 400 Schlittenhunde aus Alaska und Labrador, die von 1915 bis 1918 in den Vogesen zum Einsatz kamen.

Der französische Comic-Autor Benjamin Rabier veröffentlichte 1916 das Buch "Flambeau". Darin erzählte er die fiktiven Heldentaten des Hundes Flambeau, der sich tapfer gegen die deutschen Feinde wehrte und dabei viele Abenteuer zu meistern hatte.

So stellte ein Karrikaturist im 1. Weltkrieg das Leben der Deutschen auf einer Propaganda-Karte dar.

Propaganda-Karte ebenfalls aus der Zeit des 1. Weltkrieges.

Auch die Amerikaner setzten auf Karrikaturen mit Hundemotiven: Ein Rekrutierungsplakat des US Marine Corps.

Rags wurde vom Soldaten James Donovan am 14. Juli 1917 in Paris aufgegriffen und wurde bald zum Maskottchen der amerikanischen 1. Infanteriedivision. Nach dem Krieg wurde der Terrier von der Familie eines Berufsoffiziers adoptiert, weilte aber noch lange auf Stützpunkten der 1. Division in und um New York. Er verstarb 1936 im segensreichen Alter von 20 Jahren.

Diese Illustration stammt aus dem Leitfaden für die Abrichtung des Polizei- und des Sanitätshundes von Konrad Most aus dem Jahre 1917. Dieser Leitfaden stand ganz im damaligen Zeitgeist und war stark geprägt durch die Erkenntnisse der Verhaltenslehre von Pawlow. Das Bild zeigt, wie man dem Hund mit leichtem Druck auf den Rücken das Absitzen beibringen sollte.



 

Deutscher Nachrichtenhund im Jahr 1933. An der Seite trägt er eine Tragvorrichtung, in die eine Taube gesteckt wird. Die Taube trägt er in eine Stellung. Dort wird die Taube zurückfliegen in den Kommandoposten.

Französische Gebirgsinfanteristen mit Bernhardinern als Zughunde.

Das britische Ministry of Aircraft Production betrieb ab 1941 eine Schule, an der Wachhunde für die Absicherung von Flugfeldern ausgebildet wurden.

Bamse war das Maskottchen auf einem norwegischen Kriegsschiff, das bei Ausbruch des 2. Weltkrieges der deutschen Besatzungsmacht entkam und sich in einen schottischen Hafen absetzte.  Der Bernhardiner galt als der grösste Hund in den alliierten Streitkräften.

Rifleman Khan diente beim 6. Bataillon der Cameronians, einem schottischen Schützenregiment. Er nahm im November 1944 an der alliierten Landung im Mündungsgebiet der Schelde (Niederlande) teil. Sein Meister, Korporal J. Muldoon, wäre fast ertrunken. Doch Rifleman Khan zog ihn aus dem Wasser. Für diese Tat wurde er mit der Dickin Medal ausgezeichnet, einer Medaille für Verdienste von Tieren im Krieg. Rifleman Khan war ein ausgebildeter Minensuchhund.

Bing im Museum der Airborne Forces. Er gehörte zum 13. Bataillon der 6. Luftlandedivision. Am D-Day blieb er während Stunden in einem Baum hängen. Er wurde geborgen und nahm sofort seine Arbeit auf.

 

 

1947 wurde Bing mit der Dickin Medal ausgezeichnet.

Bing gehörte ursprünglich Betty Fetch. Sie gab ihn in die Streitkräfte ab. Nach dem Krieg erhielt sie ihn wieder zurück.

 

 

Die ganze Geschichte des 13. Bataillons im Buch von Andrew Woolhouse. 13 - Lucky For Some: The History of the 13th (Lancashire) Parachute Battalion.

 

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Angehöriger des 37th Scout Dog Platoon (Patrouillenhunde-Zug) im Koreakrieg.

Quelle: US Army Quartermaster Museum Archives.

Ein Patrouillenhund bei der Arbeit während des Vietnamkrieges.

Quelle: US Army Quartermaster Museum Archives.

Ein Patrouillenhund unterstützt die 1. Infanteriedivision im Vietnamkrieg (um 1969).

Quelle: US Army Quartermaster Museum Archives.

Angehörige der 527. Militärpolizei-Kompanie werden 2003 in Bagdad von einem Drogenspürhund unterstützt.

Quelle: US Army Quartermaster Museum Archives.